Joachim Król zum Kurator der Bundesliga-Stiftung ernannt

16.01.2012
Joachim Król (l.) erhielt die Ernennungsurkunde aus den Händen von Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball
 
Joachim Król ist neues Mitglied im Kuratorium der Bundesliga-Stiftung. Im Rahmen des Neujahresempfangs der Bundesliga nahm der Schauspieler heute seine Ernennungsurkunde in Empfang.

"Mit der Bundesliga-Stiftung wird der Profi-Fußball seiner sozialen Verantwortung gerecht. Wir sind daher sehr froh, dass sich mit Joachim Król eine weitere herausragende Persönlichkeit aus dem Bereich Kultur in den Dienst der guten Sache stellt", sagt Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball, zugleich Vorsitzender des Stiftungsrats.

Król wird sich als Botschafter der Stiftung besonders um die Säule Integration und Gewaltprävention kümmern. "Ich beschäftige mich jeden Tag mit diesem Thema, da meine Frau an einer Schule in Köln tätig ist. Deshalb freue ich mich darauf, in diesem Bereich für die Stiftung arbeiten zu dürfen", sagte der 54 Jahre alte Schauspieler.

Für den Fußball interessiert sich Król schon seit Kindertagen. Sein Vater nahm ihn damals mit zu einem Spiel von Westfalia Herne. Auch heute noch hegt er Sympathien für seinen Heimatverein, leidenschaftlich fiebert er aber mit Borussia Dortmund mit. Wann immer es sich vereinbaren lässt, fährt Król ins Stadion – egal ob Heim- oder Auswärtsspiel.

Król unterstützt auch die Aktion Fairtrade, einer Strategie zur Armutsbekämpfung. Dabei sollen durch gerechtere Handelsbeziehungen die Situation der benachteiligten Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Südamerika verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden.

Dem Kuratorium der Bundesliga-Stiftung gehören bereits an: TV-Legende Dr. h.c. Fritz Pleitgen (Vorsitzender), der Aufsichtsratschef der Commerzbank AG, Klaus-Peter Müller (Stv. Vorsitzender), Alt-Bundeskanzler Dr. h.c. Gerhard Schröder, der ehemalige Bundesaußenminister Dr. Klaus Kinkel sowie der EU-Beauftragte und frühere bayerische Ministerpräsident Dr. Dr. h.c. Edmund Stoiber, Handballtrainer Heiner Brand, Werner E. Klatten, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe, Fußball-Idol Günter Netzer, adidas-Chef Herbert Hainer, Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann, Reck-Weltmeister Eberhard Gienger, Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld, Steffi Jones, DFB-Direktorin für Frauen-, Mädchen- und Schulfußball, Rocklegende Wolfgang Niedecken, Komiker, Autor und Moderator Dr. Eckart von Hirschhausen sowie die Ehrenangehörigen des Ligaverbandes Gerhard Mayer-Vorfelder und Wilfried Straub.
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